Protokoll Mitgliedervollversammlung 12.3.2001
Ort: DaCapo, Friedhofsweg Zeit: 20.05 - 22.30 Uhr Protokollführer: Michael Uhlemann
Tagesordnung
TOP 1 Begrüßung, Eröffnung der Sitzung
TOP 2 Wahl des Protokollführers
TOP 3 Feststellung der Beschlußfähigkeit
TOP 4 Abstimmung über die Tagesordnung und mögliche Zusatzanträge
TOP 5 Berichte
TOP 6 Genehmigung des Kassenberichtes
TOP 7 Entlastung des Vorstandes
TOP 8 Satzungsänderungen
TOP 9 Neuwahlen
TOP 10 Bestellung eines Kassenprüfers
TOP 11 Sonstiges
TOP 1 Begrüßung, Eröffnung der Sitzung
Martin Schulze eröffnete die Mitgliederversammlung um 20 Uhr 05.
Martin Garlichs weist darauf hin, daß das Datum in der Einladung zur Mitgliedsversammlung nicht stimmig war. Der 1. Vorsitzende korrigierte es in einer E-Mail. Aus dem Kontext und einer vorherigen Ankündigung ging der korrekte Termin jedoch eindeutig hervor, so daß trotz falschem Datums auf der Einladung termingerecht eingeladen wurde.
TOP 2 Wahl des Protokollführers
Michael Uhlemann wurde einstimmig zum Protokollführer gewählt.
TOP 3 Feststellung der Beschlußfähigkeit
Bei einer Teilnehmerzahl von sechs von zehn Mitgliedern wurde die Beschlußfähigkeit festgestellt. Zwei Mitglieder stießen wenig später hinzu. Der 1. Vorsitzende stellt fest, daß alle Vereinsmitglieder gemäß §4(1) der Satzung stimmberechtig sind, da der Verein den Mitgliedern weder die Kontonummer mitgeteilt, noch die Mitgliedsbeiträge eingezogen oder eingefordert hat.
TOP 4 Abstimmung über die Tagesordnung und mögliche Zusatzanträge
Frank-Christian Krügel beantragte, unter Punkt Verschiedenes das Thema ,,Standleitung`` zu behandeln. Diesem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.
Martin Schulze beantragte, unter Punkt 5 (Berichte) den Punkt ,,Weitere Fragen an den Vorstand`` aufzunehmen. Diesem Antrag wurde einstimmig stattgegeben.
Die Tagesordnung wurde einstimmig beschlossen.
TOP 5 Berichte
1 Bericht des Vorstandes
Der Bericht des 1. Vorsitzenden ist dem Protokoll beigefügt.
Der zweite Vorsitzende, Frank-Christian Krügel, ergänzte den Bericht hinsichtlich der Entstehungsgeschichte und Zielsetzung: Der Verein findet seine Ursprünge in zwei Strömungen. Einerseits dem Ziel, dem Kreis von Anwendern Freier Software einen rechtlichen Rahmen zu geben, um z.B. Veranstaltungen durchführen zu können, zum anderen, um die Dienstleistungen anbieten zu können, die durch Umorientierungen in der früheren Mailboxszene zum Opfer zu fallen drohten. Neuere Entwicklungen haben jedoch gezeigt, daß eine Infrastrukturversorgung in der Region Oldenburg/Bremen wenig sinnvoll erscheint.
2 Bericht des Kassenwarts
Der Bericht des Kassenwarts ist dem Protokoll beigefügt. (Liegt nur in Papierform vor)
In der Aussprache gab es folgende Diskussionspunkte:
- Forderung von Mitgliedsbeiträgen
Nach Ansicht des Kassenwarts, Martin Garlichs, sind die Forderungen implizit durch die Mitgliedschaft und müssen nicht extra gestellt werden. Martin Schulze, 1. Vorsitzender, merkte dazu an, daß versäumt wurde, die Konto-Nummer bekannt zu geben, weswegen keine Mitgliedsbeiträge eingenommen werden können. Die Konto-Nummer wird nun bekanntgegeben und damit die Mitgliedsbeiträge eingefordert.
- Einzahlungen der Spenden (1.600 DM) aus der Infotheke des
LinuxTages auf das Konto
Die Spenden sind am 29.12.2000 eingezahlt worden.
- Vorschläge zur besseren Nachvollziehbarkeit von Erstattungen
Der neue Vorstand möge ein Formular erarbeiten, welches für jede Erstattung auszufüllen ist. Wird dieses Formular nicht ausgefüllt, erstattet der Verein kein Geld an die betreffende Person.
3 Weitere Fragen an den Vorstand
- Kalender-Kooperation zwischen ffis e.V. und Oldenburger STACHEL
Michael Uhlemann fragte nach, weshalb seine Anfrage von Ende November an den Vorstand unbeantwortet blieb, wieder eine Kalender-Kooperation mit dem Oldenburger STACHEL zu machen. Auf dem Meilenstein-Treffen vom 13.11.2000 wurde beschlossen, nach Feststellung der für den ffis e.V. anfallenden Kosten, vom Vorstand entscheiden zu lassen, ob sich der ffis e.V. beteiligt. Zwei Vorstandsmitglieder hätten zustimmen müssen, nur Martin Schulze hatte geantwortet.
Der Kassenwart und der 2. Vorsitzende antworteten, E-Mail sei für sie kein geeignetes Kommunikationsmedium, woraufhin Michael Uhlemann sein Unverständnis darüber äußerte, daß Teile des Vorstands eines Computervereins ein auf diesem Sektor wesentliches Kommunikationsmedium ignorieren und kein Interesse daran haben, Anfragen auf diesem Wege zu bearbeiten.
- Wieso wurde bei Netgate nicht auf den Vortrag im Dezember
hingewiesen?
Weil der letzte Vortrag auf dem letzten Meilensteintreffen vergessen wurde und die Verantwortlichen nicht die Mails lasen, die darauf hinwiesen.
Verschiedene organisatorische Anfragen und Mitteilungen, die per E-Mail gestellt wurden, konnten nicht geklärt werden, da ein Teil des Vorstands E-Mail nicht als Kommunikationsmedium angesehen oder benutzt hat.
TOP 6 Genehmigung des Kassenberichtes
Martin Garlichs wies darauf hin, daß es rechtlich nur dann haltbar und zulässig sei, den Kassenbericht nicht zu genehmigen, wenn Formfehler vorliegen oder Gelder veruntreut wurden. Es konnte schlüssig dargelegt werden, daß keiner dieser Punkte vorlagen.
Einstimmig wurde eine öffentliche Abstimmung beschlossen. Ergebnis: Mit keiner Gegenstimme, drei Enthaltungen, fünf Zustimmungen genehmigt.
TOP 7 Entlastung des Vorstandes
Michael Uhlemann fragte nach, weshalb der Vorstand seit Oktober keine Aktivitäten mehr zeigte. Vom Kassenwart und dem 2. Vorsitzenden wurde angegeben, daß sie überlastet seien. Michael Uhlemann fragte nach, ob das nicht im Gegensatz zu §7 (3) stünde, wonach Nachwahlen unverzüglich anzusetzen sind, wenn zwei Mitglieder des Vorstandes an ihrer Vorstandsarbeit dauerhaft verhindert sind. Der zweite Vorsitzende antwortete, daß er darüber mit anderen Vorstandsmitgliedern gesprochen habe und es sich darüber hinaus erst in den letzten beiden Monaten abzeichnete, daß er dauerhaft verhindert sei. Da der erste Vorsitzende diese Mitgliedsversammlung bereits anberaumt hatte, hat er auf einen Rücktritt verzichtet.
Martin Garlichs weist darauf hin, daß sich die Entlastung des Vorstands nur darauf bezieht, ob er juristisch korrekt gehandelt hat oder nicht.
Beschlüsse:
- einstimmiger Beschluß, den Vorstand im Block zu entlasten
- einstimmiger Beschluß, eine öffentliche Abstimmung durchzuführen
- Mit keiner Gegenstimme, vier Enthaltungen, vier Zustimmungen wurde der gesamte Vorstand entlastet.
TOP 8 Satzungsänderungen
Martin Schulze erläuterte die Satzungsänderung. Sie wurde einstimmig (ohne Gegenstimmen und Enthaltungen) beschlossen.
TOP 9 Neuwahlen
1 Wahl des Vorstandes
Frank-Christian Krügel und Martin Garlichs stellten sich nicht wieder zur Wahl, ebenso nicht Karl-Heinz Strothkamp (in Abwesenheit).
Ubbo Kühle stellte sich zur Wahl für den 2. Vorsitzenden, Christian Weerts für das Amt des Kassenwarts, Martin Schulze für das Amt des 1. Vorsitzenden. Es gab keine weiteren Kandidaturen.
Einstimmig wurde beschlossen, die Wahl im Block und öffentlich durchzuführen. Mit drei Enthaltungen und fünf Ja-Stimmen, wurde der neue Vorstand gewählt. Dieser nahm die Wahl an.
2 Wahl des erweiterten Vorstandes
Für den erweiterten Vorstand kandidierte Christian Wenke für den Schwerpunkt ,,Linuxtag``. Einstimmig wurde eine öffentliche Wahl beschlossen. Mit 7 Ja-Stimmen und einer Enthaltung wurde er gewählt. Er nahm die Wahl an.
TOP 10 Bestellung eines Kassenprüfers
Vorschlag des ehem. Kassenwarts war, einen Steuerberater oder Steuerprüfer, mit der Kassenprüfung zu beauftragen, da die Materie nicht einfach ist. Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.
TOP 11 Sonstiges
Da die Verlängerung der Miete der Standleitung ansteht und Kündigungsfristen ablaufen, muß möglichst bald beschlossen werden, ob die Standleitung aufrecht erhalten bleiben soll. Diese Entscheidung wurde einstimmig an den Gesamtvorstand deligiert.
Der 1. Vorsitzende schloß um 22 Uhr 30 die Sitzung.